Die Geschichte der Pfarrei

Die Großpfarre Eppan mit Sitz in St. Pauls ist eine der ältesten erwähnten Pfarreien in Südtirol. 1147 wird sie von Bischof Altmann dem Domkapitel von Trient einverleibt und von in St. Pauls residierenden Vikalpfarrern verwaltet und betreut. Die Gründung der Pfarre selbst dürfte bereits im frühen Mittelalter erfolgt sein. All die Jahrhunderte hindurch war St. Pauls die Mutterpfarre und das geistige und wirtschaftliche Zentrum im Gemeindegebiet.


Im Jahre 1929 wird die Pfarre St. Pauls zur Erzpfarre erhoben und der Pfarrer darf nun den Titel Erzpfarrer tragen. Die Pfarrei wird vom Widum aus verwaltet. Der Paulsner Widum zählt zu den schönsten Ensembles, das seinesgleichen nicht nur im Dorfe sucht. Das herrschaftliche Pfarrhaus- der alte riesige Stadel mit Zufahrtsrampe- dem Wirtschaftstrakt und dem Pächterhaus- der große Innenhof und der ummauerte Pfarranger sind stille kulturelle Zeitzeugen einer langen traditionsverbundenen Vorgeschichte.

 

Eingebettet in Wein- und Obstgärten ist St. Pauls mit seinem historischen Dorfkern, verwinkelten Gassen und durch die bekannte Pfarrkirche, der Dom auf dem Lande genannt, weitum bekannt. Das Dorf ist ein beliebter Ausgangpunkt für Wanderungen zu den zahlreichen Burgen und Schlössern der Umgebung und lädt im Frühling zur Apfelblüte ein und im Sommer zur Badesaison. Im Herbst ruft dann die Törggelezeit oder man kommt zur Traubenkur.


Neben kulturellen Veranstaltungen, wie die Weinkulturwochen im Sommer und die gastliche Tafel oder die Krippenausstellung zur Weihnachtszeit, finden im Dorf noch zahlreiche Zusatzveranstaltungen statt, wie die bekannte „Abendmusik“ im Dom auf dem Lande.

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