Friedhof von St. Pauls

Die Anlage entspricht der Konzeption des Campo Santo Teutonico bei St. Peter im Vatikan. Weil der alte Friedhof um die Pfarrkirche zu klein geworden war, wurde im Südosten des Dorfes 1572 ein neuer Friedhof  angelegt. Es handelt sich um eine sehr stimmungsvolle und gut erhaltene Renaissanceanlage. Sie wird auf drei Seiten von Rundbogenarkaden mit toskanischen Säulen umgeben. Darin befinden sich viele Grabstätten des lokalen Adels.

Am Eingang links - eine kapellenartig - barock gestaltete und erhöhte Doppelarkade für die Herren Franzin von Zinnenberg, sie wurde aber später den Pfarrherren von St. Pauls als Grabstätte vorbehalten.

In der Mitte des Friedhofes steht die Luziakapelle, an welcher der Übergang von der Spätgotik zur Renaissance zu beobachten ist.

Dieser Sakralbau ist 1584 entstanden und war die Gruftkapelle der Grafen Khuen-Belasy, deren Stammbaum mit Wappen auf der Südwand aufgemalt war. Das Altarbild schmückt ein schönes Ölbild der heiligen Luzia von Michael Praun (1590).

Friedhofsstatuten

Hier können Sie die im September 2003 verfassten Statuten des Pfarrfriedhofes von St. Pauls nachlesen >>

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