Das Kirchlein von St. Justina

Kein schöneres Plätzchen hätte man sich im Jahre 1327 bei der Grundsteinlegung der Kirche von St. Justina aussuchen können als dieses mitten in den fruchtbaren Weingärten oberhalb der Anhöhe von St. Pauls.

 

Die heutige Justinakirche wurde im Jahre 1645/1650 errichtet und zwar mit
einem dreiseitigen Chorabschluss und einfachen Gratgewölben auf Steinkonsolen.

 

Erst im Jahre 1768 wurden die hohen Rundbogenfenster und die Rundbogentür an der Hauptfassade in Steinpolsterrahmung gestaltet.

 

 

Die Hauptausstattung ist der im Frühbarock entstandene Schnitzaltar um 1645. Mit Gebälk und gesprengtem Giebel, seitlichen Zierraten, Vasen, Engelsköpfen und verschiedenen Ornamenten.

Auffallend auch Gottvater im Giebel und die Heiligenfiguren an den Seitennischen, die die Schutzpatronin, die Hl. Justina darstellen und einen zeitgenössischen Bischof- wahrscheinlich dürfte es sich um den Hl. Vigilius handeln. Das Altarbild von hoher Qualität zeigt die sitzende Madonna mit Kind.

 


Notiz:

Die St. Justina Kirche ist beliebt für Hochzeiten und Jubiläen.

 

Für die Besichtigung der St. Justina Kirche wenden Sie sich bitte an das Pfarramt von St. Pauls (Tel. 0471/662191)

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